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Kinderneurologische Notfälle

  • A. van Baalen

摘要

Wenn eine gravierende neurologische Ursache aufgrund der Anamnese und Symptomatik nicht ausgeschlossen werden kann oder Unsicherheit besteht, dann muss zeitnah alles getan werden, um die Ursache zu klären. Bei jedem kinderneurologischen Notfall muss eine der 4 diagnostischen Optionen sofort erwogen werden: Lumbalpunktion, Bildgebung, Elektrolyte/Blutzucker, ggf. Drogenscreening. Eine Bildgebung ist bei persistierender neurologischer Symptomatik erforderlich. Die Glasgow Coma Scale (GCS) hilft bei der Indikationsstellung zur Bildgebung und stationären Überwachung. Synkopen lassen sich klinisch von epileptischen Anfällen unterscheiden und die kardiale Synkope ist die wichtigste Differenzialdiagnose. An einen Schlaganfall im Kindesalter wird häufig zu spät gedacht. Die Diagnostik bei Fieberkrämpfen ist von der Ursache des Fiebers, der Länge des Anfalls und vom postiktalen Zustand abhängig. Ein Standardvorgehen hilft beim Status epilepticus, rasch und in ausreichender Dosierung zu behandeln. Gangstörungen sind meist harmlos, außer sie sind mit Schmerzen oder weiteren neurologischen Symptomen verbunden. Akute Sehminderung oder akuter Strabismus erfordern dringliche Diagnostik und Behandlung.