Überwindung der Subjektkrise qua Geist: „worin man sich Herr im Hause fühlt“
摘要
So wie der Gefühlsbereich im Törleß tendenziell das dunkle, unbewusste Pendant zu einer Ratio bildet, die nur scheinbar allmächtig ist, führt Musil in seinem späteren Schaffen das dualistische Wahrnehmungs- und Erkenntniskonzept fort. Enden werden Musils literarische Erkundungen eines neuen Denkens und Fühlens in der schmerzhaften Gewissheit, dass selbst der immoralische Tertiärtypus, wie er von Ulrich und Agathe gelebt wird, nichts am ‚Getriebenheits‘-Diktat zu ändern vermag. Die früheren Prosaarbeiten, die in Zwischenschritten zu Musils Endkonklusion führten, formuliert in seinem zweiten Roman, beschreiben anhand der männlichen Protagonisten ausschließlich primär- wie sekundär-individuale Typen bzw. Vorstufen hiervon.