Wodurch wird eine soziale Pluralität zu einer epistemischen Autorität?
摘要
Intuitiv besteht der Unterschied zwischen einer gut funktionierenden wissenschaftlichen Gemeinschaft und einer pseudowissenschaftlichen Gemeinschaft darin, dass ein Konsens, eine Mehrheitsmeinung usw., der/die in der ersteren besteht, gute wahrheitsindikative Eigenschaften besitzt (d. h. man kann mit relativ hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass p der Fall ist, wenn es einen Konsens, eine Mehrheitsmeinung usw. in der Gemeinschaft gibt), wohingegen ein Konsens, eine Mehrheitsmeinung usw. in der letzteren weniger zuverlässig die Wahrheit anzeigt. Um diesen Unterschied begrifflich zu fassen, werde ich auch sagen, dass erstere einen „epistemischen Output“ hervorbringt, den man (z. B. als Laie) zur Wahrheitsfeststellung verwenden kann, letztere dagegen nicht, wobei „epistemischer Output“ eine auf alle Wahrheitsindikatoren anwendbare Sammelbezeichnung ist.