Qualitätsmanagement, Patientendatenmanagementsysteme (PDMS) und Ökonomie in der Intensivmedizin
摘要
Dieses Kapitel befasst sich mit den Aspekten Qualitätsmanagement, Patientendatenmanagement-systemen (PDMS) und Ökonomie in der Intensivmedizin. Ziel eines Qualitätsmanagements ist es, die Struktur und die Prozesse so zu organisieren, dass ein optimales Ergebnis entsteht. Das interne Qualitätsmanagement ist als teamorientierter Ansatz für die Erfassung und Bewertung von Qualitätszielen erforderlich. Es setzt mögliche Verbesserungen in die Tat um. Die externe Qualitätssicherung nutzt externe Evaluation zur Identifikation von Verbesserungspotenzialen und erlaubt ein Benchmarking der eigenen Station mit anderen Intensivstationen. Ein PDMS ist ein klinisches Informationssystem, das der Dokumentation und Verbesserung der Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität dient. Die vollständige ärztliche und pflegerische Befund- und Verlaufsdokumentation sowie die vollständige Therapie- und Pflegeplanung können über PDMS erfolgen. In der Intensivmedizin wird – gemessen an der Bettenzahl – überproportional viel und speziell ausgebildetes Personal benötigt, womit vergleichsweise hohe Kosten pro Patient bzw. Fall verursacht werden. Kosten, Ressourceneinsatz und weitere ökonomische Aspekte sind hierbei im Kontext der Leistungserbringung und der erzielten Ergebnisqualität zu bewerten.