Diagnostik und Therapie des Seroms
摘要
Serome sind nach minimal-invasiven und offenen Operationen von Leisten- und Ventral- und Inzisionalhernien häufig und werden in den meisten Literaturberichten als Komplikation gewertet. Die Inzidenz von postoperativen Seromen ist sehr variabel, da unterschiedliche Kriterien zur Diagnostik und Beschreibung verwendet werden. Aus diesem Grund ist es wichtig, eine korrekte Definition und Klassifizierung festzulegen, um die tatsächliche Prävalenz und Prognose bestimmen zu können. Es wurden verschiedene intraoperative Strategien zur Minimierung der Seromrate beschrieben: zum einen Operationsschritte am Bruchsack selbst (z. B. Resektion, Elektrokauterisation, Verödung mit dem Argonbeamer), und zum anderen durch Strategien zur Verkleinerung des Totraums (z. B. Versiegelung mittels Fibrinkleber, Raffung des belassenen Bruchsacks, Legen einer präventiven Drainage). Wahrscheinlich ist aber der primäre Faszienverschluss bei Ventral- und Inzisionalhernien die vielversprechendste Strategie zur Verringerung postoperativer Serome. Die meisten Serome sind asymptomatisch und müssen nicht behandelt werden. Wenn Serome jedoch Symptome verursachen, müssen sie behandelt werden. Manchmal kann es sogar notwendig sein, zu punktieren und zu drainieren, um die Symptome zu lindern oder eine Infektion zu behandeln. Die Entfernung des Netzes als letzte therapeutische Option ist nur in sehr seltenen Fällen erforderlich.