Lifelogging – Lebensprotokollierung für die Selbsterkenntnis?
摘要
In diesem Beitrag wird zunächst der Begriff Lifelogging differenziert vorgestellt und seine Haupteinsatzfelder nach Stefan Selke unterschieden. Lifelogging gehört zu einer immer größer werdenden Bewegung von Menschen, die sich durch das präzise Loggen ihres Lebens, oder einzelner Teile davon, erhoffen, zu einer erweiterten Selbsterkenntnis zu gelangen. Es wird gezeigt, wie eine Quantifizierung und Klassifikation des Individuums stattfindet – wobei nicht nur reine Körperdaten (Blutdruck, -zucker, Puls etc.), sondern auch Gefühle und Emotionen erfasst werden. Zudem wird auf die damit verbundenen Probleme und Einwände eingegangen. Dabei wird insbesondere auch die vermeintlich erweiterbare Selbsterkenntnis durch die geloggten Daten kritisch diskutiert.