Die Reformation führte nicht nur zur Spaltung der Kirche, sondern auch zu sprachlicher Diversifizierung. Übersetzungen religiöser Texte spielten eine zentrale Rolle bei der Bildung konfessioneller Räume innerhalb und über nationale Grenzen hinweg. Der Beitrag analysiert, wie Bibelübersetzungen, Katechismen und Erbauungsliteratur als Instrumente konfessioneller Identitätsbildung fungierten und welche Rolle sie in Mission, Theologie und interkonfessionellem Austausch spielten. Dabei wird deutlich, dass Übersetzung in der Frühen Neuzeit ein wesentliches Mittel war, um konfessionelle Programme in konkrete kulturelle Kontexte zu übertragen – sowohl in Europa als auch in außereuropäischen Missionsfeldern.

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Translationsräume: Konfessionell

  • Matthias Pohlig

摘要

Die Reformation führte nicht nur zur Spaltung der Kirche, sondern auch zu sprachlicher Diversifizierung. Übersetzungen religiöser Texte spielten eine zentrale Rolle bei der Bildung konfessioneller Räume innerhalb und über nationale Grenzen hinweg. Der Beitrag analysiert, wie Bibelübersetzungen, Katechismen und Erbauungsliteratur als Instrumente konfessioneller Identitätsbildung fungierten und welche Rolle sie in Mission, Theologie und interkonfessionellem Austausch spielten. Dabei wird deutlich, dass Übersetzung in der Frühen Neuzeit ein wesentliches Mittel war, um konfessionelle Programme in konkrete kulturelle Kontexte zu übertragen – sowohl in Europa als auch in außereuropäischen Missionsfeldern.