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Perioperatives Management: Lagerung und Abdeckung des Patienten

  • Andreas Gruner,
  • Karl-Dieter Heller

摘要

Die Weiterentwicklung der hüftendoprothetischen Operationstechniken, von Zugangswegen und perioperativem Management, nicht zuletzt die optimierten Wechsel- und Rüstzeiten im OP verlangen eine standardisierte, z. T. klinikspezifische Lagerung und Abdeckung von Patienten in der Hüftendoprothetik. Individuelle konstitutionelle Besonderheiten des Patienten sind dabei zu berücksichtigen. Wesentliche Grundlagen sind sowohl der geplante operative Zugangsweg zur Erlangung einer adäquaten anatomischen Exposition, der spezifische Instrumenteneinsatz und die Vermeidung von Lagerungsschäden. Lagerung und Abdeckung des Patienten müssen sterile Verhältnisse über die gesamte Operationsdauer gewährleisten, die Manipulation im Operationsgebiet zulassen und den sicheren Einsatz von Bildverstärkersystemen ermöglichen. Eine korrekte und angepasste Lagerung und Abdeckung vermeidet erhöhte Blutverluste auf Grund einer anatomisch anpassbaren Präparationstechnik, ermöglicht die kontrollierte Platzierung der Implantate und lässt im Idealfall eine korrekte Überprüfung der rekonstruierten Biomechanik der Hüfte in Bezug auf Stabilität und Beinlänge zu. Die Patientenlagerung und Abdeckung verbessert damit die Durchführbarkeit der Operation und schützt den Patienten vor Komplikationen. Fehler bei der Lagerung können insbesondere bei fortschreitender Operationszeit zu Hautläsion, Nervenschäden und Weichteilverletzungen bis hin zum Kompartmentsyndrom führen. Auch eine perioperative, gegebenenfalls unbemerkte Lageänderung kann weitreichende Nachteile in der Platzierung der Implantate nach sich ziehen. Um Lagerung und Abdeckung des Patienten zu optimieren, Schaden vom Patienten abzuwenden und juristische Auseinandersetzungen damit zu vermeiden, gilt es, interdisziplinär, strukturiert und standardisiert die Patientenlagerung im OP durchzuführen.