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Ökonomische Konzepte der „rationalen Entscheidungsfindung“

  • Heribert Wienkamp

摘要

Ökonomen sind Freunde der sogenannten „präskriptiven Erwartungsnutzentheorie“, die ihnen ein Mindestmaß an Rationalität in der Vorbereitung von Entscheidungen garantiert. Das Modell der Erwartungsnutzentheorie zeichnet sich durch einen gewissen Standard an Normierungen, d. h. an einem regelbasierten und geordneten Vorgehen, aus, um dem Anspruch der Widerspruchsfreiheit oder Konsistenz zu genügen. Selbst bei Unsicherheiten gibt es Formvorschriften, wie durch Wahrscheinlichkeitsannahmen die Erreichung der Ziele bzw. die persönlichen Präferenzen zu kalkulieren sind. Von den spieltheoretischen Konzepten unterscheiden sie sich vor allem in der Dramaturgie. Aktionen eines möglichen Mitspielers oder Konkurrenten finden bei diesem Kalkulationsansatz keine direkte Berücksichtigung, und der Entscheider kann sich ganz auf seine Präferenzstruktur und die Konsequenzen seines Verhaltens konzentrieren, um ein optimales Ergebnis für sich zu realisieren. Die Konzentration auf die Methodik erfordert bei diesem Vorgehen viel Selbstdisziplin und damit vermutlich auch Selbstsuggestion!