Die Bedeutung der redaktionellen Kontrolle beim Zugänglichmachen von audiovisuellen Inhalten in der Schweiz
摘要
Video-On-Demand Angebote werden seit kurzem in der Schweiz durch spezifische Gesetzesanpassungen regulatorisch und urheberrechtlich in die Pflicht genommen. Der Kreis der von der Regulierung Betroffenen ist auf den ersten Blick einheitlich: Der Anbieter des entsprechenden Angebots. Allerdings sind die Geschäftsmodelle in der Realität vielfältiger, als es die aktuelle Regulierung suggeriert. Insbesondere können Angebote durch Dritte aggregiert oder über Plattformdienste zugänglich gemacht werden. Das kann zu Abgrenzungsproblemen in der Praxis führen. Zusätzliche Verwirrung schaffen dabei Gesetz- und der Verordnungsgeber, indem sie eine uneinheitliche Terminologie verwenden. Als aussagekräftiges Kriterium zur Abgrenzung der Verantwortlichkeiten erweist sich ein Kriterium, das zwar nicht explizit in den Gesetzen festgehalten ist, sich aber in der Praxis als treffsicher erweist: Das Kriterium der redaktionellen Kontrolle.