Pascal et son interlocuteur
摘要
Pascal versichert im dritten „Discours sur la condition des grands“, dass es ihm mehr um die Vermeidung der schlechten Wege als um die Begleitung eines guten Vorankommens geht. Denn die Abwendung von schlechten Wegen erfordert es, drei Arten von Schwierigkeiten entgegenzutreten, die man zusammenfassen kann als das Fehlen des Bedürfnisses, Gott zu suchen, als die mangelnde Bereitschaft, dafür Zeit zu investieren, oder als das noch fehlende Verlangen danach: das Hindernis der Blindheit, das Hindernis der Weigerung, das Hindernis des Zweifels. Diesen Hindernissen begegnet Pascal mit dem Vorschlag eines mittleren Weges zwischen Dogmatismus und Skeptizismus. Der Dogmatismus glaubt, die Wahrheit erreichen zu können, worin er recht hat; aber er täuscht sich, wenn er glaubt, sie zu einem fersten Besitz machen zu können. Der Skeptizismus glaubt nicht, dass die Wahrheit für uns erreichbar ist, worin er sich täuscht; aber er hat recht, wenn er nicht glaubt, dass sie sich endgültig sichern lässt, denn die Wahrheit übersteigt den Menschen unendlich. Zwischen diesen beiden Auffassungen eröffnet sich der Weg der Suche, der für Pascal gleichbedeutend ist mit der Liebe zur Wahrheit.