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Zwei Epiloge

  • Jan Zrzavý,
  • Hynek Burda,
  • David Storch,
  • Sabine Begall,
  • Stanislav Mihulka

摘要

Wohin die weitere Entwicklung führen wird, wissen wir nicht, denn die evolutionären Prozesse sind prinzipiell nicht vorhersagbar. Der Mensch hat sich nicht von der Natur emanzipiert; die Entstehung der Zivilisation ist ein Bestandteil der Evolutionsprozesse. Es gibt keinen Grund zu hoffen, dass Mutter Natur alles in unserem Sinne für uns lösen wird, aber auch keinen, deswegen verzweifelt zu sein. Keine „Evolutionslogik“ berechtigt uns zur Zerstörung der Welt. Aber ebenso wenig wird unsere Entscheidung, die uns umgebenden Lebewesen und ihre Biotope mit allen Kräften zu schützen und zu pflegen, von der Evolution in irgendeiner Weise „belohnt“ werden. Denn das alles gehört zur Evolution. Wir wissen nur, dass der Darwinismus in der Lage ist, alles zu erklären, und letztendlich irgendeine Erklärung bieten wird, wenn wir das Phänomen wirklich unter die Lupe nehmen würden. Dazu müssten wir aber wissen, wonach wir eigentlich genau fragen. Der Darwinismus bietet insoweit einen allgemeinen Erklärungsrahmen, als er als einziger mehr ermöglicht, als nur vor einer Vitrine mit Schneckengehäusen und Muscheln zu stehen und zu staunen. Wenn die Evolution letztendlich eine Geschichte ist, die den historischen Ablauf erklärt, müssen wir jede evolutionäre Betrachtung insbesondere mit der detaillierten Analyse dieser Historie beginnen.