Leoš Janáček
摘要
In einer einsamen Mühle im Gebirge haust die alte Mutter Buryja mit ihrem Enkel Stewa Buryja und dessen Stiefbruder Laca Klemen. Die schöne Jenůfa, Ziehtochter der Küsterin Buryja, einer Schwiegertochter der alten Buryja, betet zur Heiligen Jungfrau, daß ihr geliebter Stewa nicht zu den Soldaten kommen möge. Sie erwartet ein Kind, was noch niemand weiß, nicht einmal ihre Ziehmutter; wird Stewa bei der heutigen Assentierung ausgehoben, so kann er nicht heiraten, und dann ist sie der Schande preisgegeben. Der stille Laca liebt auch Jenůfa, obwohl sie von ihm nichts wissen will. In verhaltener Eifersucht vergräbt er heimlich in ihrem Rosmarintopf Würmer, da blühender Rosmarin nach dem Volksglauben Freude bringt, welker dagegen ein Fehlschlagen der Hoffnungen. Als der Altgeselle der Mühle die Nachricht überbringt, daß Stewa freigekommen sei, ist Laca empört, Jenůfa jubiliert. Die Rekruten erscheinen blumengeschmückt, unter ihnen Stewa, dem Jenůfa stürmisch um den Hals fällt.