Therapieverständnis: Kontexte für nützliche Narrative
摘要
Kontextuelle Metamodelle liefern konsistente Erklärungsversuche für die Ergebnisse der Psychotherapieforschung. Die echte Beziehung zur TherapeutIn bietet einen heilsamen Kontext zur Veränderung. Setting der Therapie und Rational der Veränderung müssen an die Vorstellungen der KlientIn angepasst werden und können so hilfreiche Erwartungen in Gang setzen. Dieser Rahmen erleichtert es der KlientIn, Verantwortung für ihre Ziele zu übernehmen und die Schritte aktiv auszuführen, die für sie selbst von großer Bedeutung sind. Ihr aktives Engagement für ihre Ziele steigert ihre Selbstwirksamkeit. Psychotherapie kann dabei als gemeinsames Ko-Konstruieren von Geschichten angesehen werden: Narrationen, die die KlientIn als „krank“, „defizitär“ und unveränderbar beschreiben, werden dekonstruiert und verflüssigt, Geschichten, die für sie mit mehr Möglichkeiten und Nutzen verbunden sind, ko-konstruiert. Die KlientIn gibt der TherapeutIn dabei Signale, welche Teile der Geschichte und welche nächsten Schritte für sie gerade anschlussfähig sind.