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Transfer und Abschluss

  • Markus Gmelch

摘要

Psychotherapie endet dann, wenn die KlientIn ihre selbst gesetzten Ziele zu ihrer Zufriedenheit erreicht hat. Jede Verlängerung der Therapie orientiert sich wiederum an den Zielen der KlientIn, die allerdings die Verantwortung dafür trägt, diese zu formulieren. Bereits von Therapiebeginn an wird versucht, Transfer des Erlernten in den Lebensalltag der KlientIn zu schaffen. Prozessorientierte Fragen helfen dabei, eigene individuelle Strategien zu entwickeln und den Erfolg auf sich selbst zu attribuieren. Auch der Abschluss der Therapie besteht in einem gemeinsamen Prozess des Ko-Konstruierens und Verhandelns. Die TherapeutIn kann für Signale der KlientIn, die auf ein gutes Ende hindeuten, sensibel sein, diese behutsam und ergebnisoffen thematisieren und so der KlientIn ermöglichen, einen für sie passenden Therapieabschluss zu wählen. Die sukzessive Vergrößerung der Abstände zwischen den Sitzungen kann Abschied und Selbstständigkeit erleichtern. Gegen Ende der Therapie sollten Erfolge, Strategien und Stärken der KlientIn gesammelt und gebührend gewürdigt sowie Herausforderungen der Zukunft geplant werden. Der Abschied aus der Therapeutischen Beziehung wird rechtzeitig thematisiert und je nach Bedarf für die KlientIn angemessen begangen.