Kontrastmittel und Kontrastmittelkinetik
摘要
Die intravenöse Applikation von nichtionischen jodhaltigen Kontrastmitteln (KM) ist fester Bestandteil einer großen Anzahl von Computertomographie-(CT-)Untersuchungen. Die CT-Angiographie ist ohne Kontrastmittelgabe nicht möglich, in der Parenchymbildgebung kann das KM die Abgrenzbarkeit einer Läsion zum umgebenden Normalgewebe verbessern und Rückschlüsse auf die Durchblutung einer Läsion ermöglichen. Die Erkennbarkeit einer Struktur hängt vom Dichteunterschied zur Umgebung ab, dieser kann im Niedrigkontrastbereich durch die Jodkonzentration im Zielorgan gesteuert werden. KM unterscheiden sich hinsichtlich Jodgehalt, Osmolalität und Viskosität. Neben der Jodkonzentration im Zielorgan hängt der erzielte Kontrast auch von der Aufnahmespannung der Röntgenröhre ab, bei niedriger Spannung (z. B. 70 kVp) kann der HU-Wert bei identischer Jodkonzentration im Gewebe doppelt so hoch wie bei 120 kVp sein. In diesem Kapitel werden die wichtigsten Parameter zur Steuerung des Bildkontrastes durch KM diskutiert.