Psychische Aspekte in der Endoskopie aus pflegerischer Sicht
摘要
Endoskopie und Interventionen in der Gastroenterologie werden immer komplexer. Der Eingriff stellt für viele Patient*innen ein außergewöhnliches Ereignis dar. Angst, Scham, Stress und Informationsmangel beeinflussen ihr Gefühlsleben je nach Konstitution mehr oder weniger. Positiv abgelaufene Voruntersuchungen, ein ruhiges Umfeld und freundliches, Kompetenz ausstrahlendes Personal wirken nur begrenzt beruhigend. Anästhetika wie Propofol, Opiate und Benzodiazepine sind deshalb aus der gastrointestinalen (GI) Endoskopie nicht mehr wegzudenken. Alternativ oder ergänzend zu Medikamenten werden verschiedene Methoden zur Angstreduktion und Einsparung an Medikation eingesetzt, wie spezielle Aufklärung, Musiktherapie, Entspannungstechniken und Hypnose.