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Die perioperative Handhabung von Antikoagulanzien in der elektiven Handchirurgie

  • Carsten Ahrens,
  • Bernd Hohendorff,
  • Carl-Erik Dempfle

摘要

Nach aktueller Datenlage sind einige elektive handchirurgische Eingriffe unter Antikoagulanzien ohne erhöhtes Blutungsrisiko möglich. Bei Vitamin-K-Antagonisten ist eine Operation (OP) bei INR um 1,5, bei nicht-Vitamin-K-abhängigen oralen Antikoagulanzien (NOAK) eine OP im Talspiegel bzw. mit Einnahmepause möglich. Bei höherem Blutungsrisiko gelten die perioperativen Empfehlungen der jeweiligen Medikamente. Antikoagulanzien sollten möglichst kurz pausiert werden. Ein perioperatives Bridging ist bei Phenprocoumon erforderlich, bei Warfarin und NOAK meist nicht. Thrombozytenaggregationshemmer mit Gefäßindikation sollten perioperativ nicht unterbrochen, bei dualer Hemmung nach Gefäßinterventionen sollte die OP möglichst verschoben werden, bis eine Umstellung auf eine Monotherapie mit Azetylsalizylsäure (ASS) und damit ein „Antagonisieren“ mit Thrombozytenkonzentraten möglich ist. ASS als Primärprophylaxe sollte 7 Tage, NSAID mit thrombozytenhemmender Wirkung sollten mindestens 3 Tage vor OP pausiert werden.