Radiologische Diagnostik der Hand und des Unterarms (ohne Sonografie)
摘要
Basis der bildgebenden Diagnostik am Handgelenk ist die konventionelle Radiographie (CR) in Neutralstellung. Die Stecher-Aufnahme dient zur Beurteilung des Skaphoids, die Stressaufnahme im Ballgriff dem Nachweis einer skapholunären Instabilität. – Die Computeromographie (CT) sollte großzügig zur Beurteilung von ossären Pathologien, insbesondere bei Frakturen des distalen Radiusabschnitts und der Handwurzel, eingesetzt werden. Voraussetzungen sind dünne Schichten (< 1 mm), überlappenden Bildrekonstruktionen und ein kleines Abtastfeld, wodurch Bilder in orthogonalen oder obliquen Schichtebenen errechnet werden können. - Die Magnetresonanztomographie ist die Methode der Wahl zur Abbildung der Weichteile, des Knochenmarks und hyalinen Gelenkknorpels. Wichtige MRT-Indikationen sind die synovialen Erkrankungen, die Knochen- und Weichteiltumore, die karpalen Osteonekrosen sowie die Abklärung unklarer Beschwerden. - Mit der direkten CT- und MR-Arthrographie werden Läsionen des Lig. scapholunatum, des Lig. lunotriquetrum, des TFCC und des Gelenkknorpels mit hoher Genauigkeit nachgewiesen.