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Arthroskopische Operationsverfahren an Hand und Handgelenk

  • Heinrich-Geert Tünnerhoff,
  • Steffen Löw

摘要

Diagnostik und operative therapeutische Verfahren der Arthroskopie am Handgelenk werden bezüglich Indikation und technischer Durchführung dargestellt: Zentrale traumatische oder degenerative Risse des TFCC können arthroskopisch debridiert, der äußerste distale Teil des Caput ulnae kann zur Behandlung des ulnaren Impaction-Syndroms scheibenförmig reseziert werden. Ein traumatischer Ausriss des tiefen Teils des TFCC aus der Fovea des Caput ulnae führt zur Instabilität des distalen Radioulnargelenks und kann transossär refixiert werden. Dorsale Ganglien des Handgelenks nehmen ihren Ausgang vom dorsalen Teil des SL-Bands. Der Stiel des Ganglions lässt sich arthroskopisch minimalinvasiv resezieren, ohne dass das Ganglion in toto angegangen werden müsste. Eine totale arthroskopische Synovialektomie des Handgelenks ist zur Behandlung von primär entzündlich-rheumatischen Erkrankungen der Synovialis effektiv und dem offenen Vorgehen überlegen. Eine Resektionsarthroplastik am STT-Gelenk kann arthroskopisch durchgeführt werden. In den letzten Jahren wurden weitere arthroskopische Techniken entwickelt, wie die arthroskopisch assistierte Rekonstruktion bei Kahnbeinpseudarthrose. Vorteil der Technik ist der minimalinvasive Zugang, der eine weitere Beeinträchtigung der ohnehin prekären Kahnbeindurchblutung vermeidet. Auch bei intraartikulären Frakturen des distalen Radius kommen arthroskopische Diagnostik und auch eine arthroskopisch assistierte Feinreposition der Fragmente zum Einsatz. Der Stellenwert ist hier noch nicht geklärt.