Art und Herkunft der körnigen Massen
摘要
Vor etwa 300 bis 293 Mio. Jahren waren zu Beginn der Zeit des Oberrotliegenden in Südwestdeutschland und Vogesen an mehreren Stellen vulkanische Massen aufgestiegen. Es waren vulkanische Erscheinungen unterschiedlicher Art. Magmenaufstieg war von explosiven Effusionen und dem Auswurf von Asche, Lapilli und Bomben („Tephra“) begleitet. Das ausgeworfene (eruptierte) Material wurde durch die Luft geschleudert und fiel teils im heißen, teils im abgekühlten Zustand auf die Erdoberfläche zurück. Es bildeten sich teils körnige, teils dicht verschweißte Gesteinsschichten von aus der Luft ausgefallener Tephra. Im südlichen Odenwald bieten die dort aufgeschlossenen Asche- und Tuffschichten der vom permischen Wachenberg-Vulkan bei Weinheim ausgeworfenen Massen einen Einblick in nach oben immer gröber werdende Auswurfsmassen. Nachstehend sind Auswurfsmassen dieses Vulkans als Beispiel für fein- bis grobkörnige und grobstückige Tuffgesteine beschrieben und abgebildet. Die Korngröße der einzelnen Partikel ist den hier besprochenen Sandsteinen und Konglomeraten gleich.