Buntsandstein in Südwestdeutschland und Vogesen
摘要
Der Buntsandstein in Südwestdeutschland und Nordostfrankreich wurde für den linksrheinischen Raum bereits im 19. Jahrhundert erforscht und beschrieben. Dies erfolgte von Frankreich aus in den Vogesen und in Lothringen durch L. Élie de BEAUMONT (1827), von Deutschland aus im Pfälzerwald durch die Arbeiten von K. W. GÜMBEL (1894), H. THÜRACH (1894) L. Ammon (1903, 1910) und O. M. REIS (1903, 1910, 1921), im Schwarzwald durch F. SANDBERGER (1863) und H. ECK (1875, 1884). Wichtige Teile der so früh beschriebenen und benannten Schichten und der aufgestellten Schichtenfolge haben bis heute Bestand. Jedoch wurde bei den im 19. Jahrhundert aufgestellten Schichten deren Zugehörigkeit zwischenzeitlich in getrennten Schritten verändert und neu eingestuft. Verändert hat sich letztendlich linksrheinisch die Zugehörigkeit des Annweiler-Sandsteins und dessen randlichen Vertretern vom Unteren Buntsandstein zum Zechstein und bei den zum Mittleren bzw. Hauptbuntsandstein gezählten linksrheinischen Trifels-, Rehberg- und Schlossberg-Schichten zum Unteren Buntsandstein. Rechtsrheinisch betrifft der Wechsel den Tigersandstein und gleichalte Sandsteinlagen von Unterem Buntsandstein zum Zechstein, den Miltenberg- und Badischen Bausandstein zu Unterem Buntsandstein und die fälschlich als Hauptkonglomerat ausgewiesenen Geröllsandsteine zu tieferen Schichten des Mittleren Buntsandsteins.