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Paläoböden, Krusten, „Stampflöcher“

  • Wolfgang Dachroth

摘要

An der Oberfläche fallen frei liegende Gesteine der Verwitterung anheim. Soweit das dabei entstehende Bodenmaterial nicht abtransportiert wird, bedeckt es das anstehende Gestein. Bei vorherrschend physikalischem Gesteinszerfall, wie u. a. für Wüstenklima typisch, besteht die Verwitterungsdecke aus Gesteinsbruchstücken verschiedener Korngrößen. Im feuchten Zustand werden Gestein und hiervon abgesondertes Lockermaterial chemisch angegriffen und zersetzt. Die Verwitterungsmassen über Fels werden auch als „Regolith“ bezeichnet. Das anstehende Gestein, z. B. Sandstein, geht nach oben in einen belebten Boden, den Standort für Pflanzen, über. Zwischen der pflanzenbestandenen Oberfläche und dem unverwitterten Gestein im Untergrund besteht eine vertikale Abfolge von den Bodenhorizonten A, B, C, tiefer eine unveränderte Lockermaterialdecke (Regolith) und die im Kap.  4 aufgeführte Abfolge von Felsverwitterungszone, Felsauflockerungszone und Felszone.