错误:搜索内容不能为空,请输入英文关键词
错误:关键词超出字数限制,请精简
高级检索

Stadtgärten – Ideale Natur in der Stadt

  • Jürgen Breuste

摘要

Gärten repräsentieren die ureigenste Form der Aneignung von Natur durch Menschen zu ihrem Nutzen. Sie dienten zuerst nur der Nahrungsversorgung (Obst, Gemüse und Kräuter) und gehörten zum ländlichen Leben. Zur Nahrungsversorgung wurden sie auch in die Städte integriert. Eliten konnten Gärten bald allein wegen ihrer Schönheit unterhalten. Nahrungsangebot, Ästhetik und Erholung sind auch heute noch die Hauptaufgaben von Gärten. In Städten entstanden am Ende des 18. Jahrhunderts die ersten öffentlichen Gärten für jedermann. Öffentliche, halböffentliche und private Gärten sind wichtige Elemente der Stadtstruktur. Sie sind Gegenstand vielfältiger privater Initiativen, öffentlicher Bemühungen und rechtlicher Absicherung. Sie zu definieren, kann aus ganz verschiedener Perspektive erfolgen. Nutz-, Zier- und Landschaftsgärten können als Gestaltungskategorien, private, halböffentliche und öffentliche Gärten als Besitz- und Benutzungskategorien angesehen werden. Ist der Landschaftsgarten in der Gestaltung und Bewirtschaftung meist professionellen Gärtnern überlassen, ist der Nutz- und Ziergarten als privater Garten der individuelle Gestaltungsraum jedes Pächters oder Besitzers. Jeder kann Gärtner sein und immer mehr wollen dies im Urban Gardening auch ausprobieren. Nirgendwo sonst als im privaten Garten kann ein Städter nicht nur kontemplativer Besucher von Natur, sondern ihr aktiver Gestalter sein – eine tiefgreifende Erfahrung. Aus ihr kann Verständnis für die Natur und Wertschätzung der Natur und letztlich Akzeptanz für Naturschutz erwachsen.