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Häufige Intoxikationen, die sich in der Sprache wiederfinden (wenn jemand „benebelt ist“)

  • Maximilian Ledochowski

摘要

Das Gehirn ist eines der empfindlichsten Organe. Es reagiert sehr empfindlich auf Schädigungen durch Umwelteinflüsse oder Fehlfunktionen innerer Organe. So können organische Erkrankungen, lange bevor sie durch moderne medizinische Diagnoseverfahren erfasst werden können, ihre Spuren hinterlassen, indem sie bestimmte Hirnfunktionen beeinträchtigen. Dieses Phänomen wird in der Medizin als organisches Psychosyndrom (OPS) bezeichnet. Dieses OPS ist in der Medizin bekannt, wenn es darum geht, Hirnleistungsstörungen zu erklären, die bei Menschen auftreten, bei denen bereits eine schwere innere Erkrankung vorliegt. Weniger bekannt ist, dass ein OPS bereits Jahre vor dem „nachweisbaren“ Auftreten einer Erkrankung der inneren Organe auftreten kann. So ist das Gehirn aufgrund seiner hohen Empfindlichkeit das erste Organ, das durch eine minimale Fehlfunktion des Körpers oder durch Umweltbelastungen (z. B. Stress) in Mitleidenschaft gezogen wird. Die meist stoffwechselbedingte Schädigung des Gehirns verursacht keinen Schmerz. Das Gehirn weiß daher auch nicht, woher die Schädigung kommt und reagiert in diesen Fällen immer mit dem gleichen Reaktionsmechanismus – dem organischen Psychosyndrom (OPS). Dieses äußert sich bei den verschiedensten Menschen meistens auf die gleiche Art: Müdigkeit, Konzentrationsstörungen, Leistungsabfall, Unlustgefühle, Gereiztheit, erhöhte Schmerzempfindlichkeit (z. B. bei Kopfschmerzen, Kreuzschmerzen, Menstruationsschmerzen, Brustschmerzen etc.).