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Autorenschaft: Entwicklung, Vernetzungen, Konstitutionen, Fortbildungen

  • Christwart Conrad

摘要

Dieser Beitrag handelt von der Weiterbildung und Vernetzung von Autorinnen und Autoren. Dabei wird auf die Anfänge der Szene, die verschiedenen Veranstaltungen und Wettbewerbe eingegangen. In den 1970er-Jahren waren Spieleautorinnen und -autoren kaum öffentlich bekannt und nicht vernetzt. Der Spielemarkt, dominiert von traditionellen Spielen, begann sich langsam durch Autoren-Spiele zu verändern. Hierbei sind die Beiträge von Sid Sackson, Alex Randolph und Wolfgang Kramer besonders zu erwähnen. Randolph forderte, dass der Name des Erfinders auf dem Spiel genannt wird, ein Ansinnen, das auch andere Autoren unterstützten. Es gab Versuche von Zusammenschlüssen von Autorinnen und Autoren, aber nur die spiel direkt eG, eine Vertriebsgenossenschaft von Kleinverlagen, setzte sich letztlich durch. Öffentliche Veranstaltungen wie das Göttinger Autorentreffen ermöglichen Kontakte zu den Verlagen. Es gibt viele Wettbewerbe für Spieleautorinnen und -autoren, darunter der Hippodice und der Premio Archimede, die innovative Spielkonzepte auszeichnen. Im Laufe der Jahre wurden verschiedene Initiativen gestartet, um die Arbeit der Spieleautorinnen und -autoren zu fördern und ihre Kreationen einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen. Trotz des wachsenden Interesses an Spieleerfindungen gibt es keine offizielle Ausbildung für diese Tätigkeit; die meisten sind Autodidakten. Einige Initiativen in den 1990er-Jahren zielten darauf ab, diesen Missstand zu beheben und die Ausbildung und Vernetzung zu fördern.