Maxim Billers Esra (2003): Verbot und Fiktionalität
摘要
In diesem Kapitel wird der streitgegenständliche Roman Esra von Maxim BillerBiller, Maxim untersucht, der eine breite Diskussion um die Lizenzen fiktionaler Literatur entfacht hat. Zusätzlich zur ohnehin schon sensiblen Entscheidungsproblematik bei Kollisionssituationen zwischen dem allgemeinen Persönlichkeitsrecht und der Kunstfreiheit führte das Fiktionalitätskonzept zu einem auch in der Öffentlichkeit umso kontroverser diskutierten Umgang der beteiligten Gerichte mit diesem schwer fassbaren literaturwissenschaftlichen Konzept. Der Roman, dessen weitere Verbreitung bereits kurz nach Erscheinungsdatum verhindert wurde, erweist sich nicht nur in juristischer Hinsicht aufgrund der vom Autor eingeforderten Fiktionalität als intrikat.