Kopfschmerzen können präzise diagnostiziert werden, spezifische Pathomechanismen sind beschrieben. Die relevantesten primären Kopfschmerzen sind Migräne und Kopfschmerzen vom Spannungstyp sowie trigeminoautonome Kopfschmerzerkrankungen. Schon bei der ersten Anamnese werden die Weichen für die weitere Behandlung gestellt. In der Therapie des Kopfschmerzes ist die ärztliche Beratung und Führung des Patienten essenziell. Für die medikamentöse Therapie der akuten Kopfschmerz- und Frühphase von Migräneattacken bestehen Empfehlungen für Paracetamol, Ibuprofen oder Acetylsalicylsäure, alternativ Domperidon zur Resorptionsverstärkung. Bei stärkeren Migräneattacken wird der frühzeitige Einsatz von Triptanen empfohlen. Die medikamentöse Therapie des chronischen Spannungskopfschmerzes umfasst Amitriptylin, Doxepin und Imipramin, die medikamentöse Migräne Prophylaxe Metoprolol/Propranolol oder Bisoprolol, außerdem Flunarizin, Topiramat oder Amitriptylin sowie Candersartan und darüber hinaus Calcitonin-Rezeptor-Autoantikörper oder Onabotulinumtoxin.

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Kopfschmerz – Konventionelle Therapien

  • Astrid Gendolla

摘要

Kopfschmerzen können präzise diagnostiziert werden, spezifische Pathomechanismen sind beschrieben. Die relevantesten primären Kopfschmerzen sind Migräne und Kopfschmerzen vom Spannungstyp sowie trigeminoautonome Kopfschmerzerkrankungen. Schon bei der ersten Anamnese werden die Weichen für die weitere Behandlung gestellt. In der Therapie des Kopfschmerzes ist die ärztliche Beratung und Führung des Patienten essenziell. Für die medikamentöse Therapie der akuten Kopfschmerz- und Frühphase von Migräneattacken bestehen Empfehlungen für Paracetamol, Ibuprofen oder Acetylsalicylsäure, alternativ Domperidon zur Resorptionsverstärkung. Bei stärkeren Migräneattacken wird der frühzeitige Einsatz von Triptanen empfohlen. Die medikamentöse Therapie des chronischen Spannungskopfschmerzes umfasst Amitriptylin, Doxepin und Imipramin, die medikamentöse Migräne Prophylaxe Metoprolol/Propranolol oder Bisoprolol, außerdem Flunarizin, Topiramat oder Amitriptylin sowie Candersartan und darüber hinaus Calcitonin-Rezeptor-Autoantikörper oder Onabotulinumtoxin.