Arterielle Hypertonie ist eine häufige kardiovaskuläre Erkrankung, die durch einen dauerhaft erhöhten Blutdruck gekennzeichnet ist. Als Grenzwerte gelten ein Blutdruck von > 140 mmHg systolisch und/oder > 90 mmHg diastolisch. Die neue Hypertonie-Leitlinie der European Society of Cardiology führte 2024 die Risikokategorie „erhöhter Blutdruck“ bei Werten von 120–129 mmHg systolisch und 70–89 mmHg diastolisch ein. Diese Werte gelten als generelles Therapieziel, sofern sie toleriert werden. Zu den Risikofaktoren zählen Alter, ungesunde Ernährung, Bewegungsmangel, hoher Salzkonsum, Alkohol- und Tabakkonsum. Die Krankheit verläuft oft asymptomatisch oder verursacht nur unspezifische Kopfschmerzen, Schwindel oder Abgeschlagenheit. Langfristig kann es zu schwerwiegenden Folgeschäden kommen (koronare Herzkrankheit oder Herzinfarkt, Schlaganfall bis hin zur Hirnmassenblutung, Aortendissektion, Nierenversagen, Herzinsuffizienz). Die Behandlung umfasst sowohl nichtmedikamentöse als auch medikamentöse Maßnahmen.

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Arterielle Hypertonie – Konventionelle Therapien

  • Helmut Brussee

摘要

Arterielle Hypertonie ist eine häufige kardiovaskuläre Erkrankung, die durch einen dauerhaft erhöhten Blutdruck gekennzeichnet ist. Als Grenzwerte gelten ein Blutdruck von > 140 mmHg systolisch und/oder > 90 mmHg diastolisch. Die neue Hypertonie-Leitlinie der European Society of Cardiology führte 2024 die Risikokategorie „erhöhter Blutdruck“ bei Werten von 120–129 mmHg systolisch und 70–89 mmHg diastolisch ein. Diese Werte gelten als generelles Therapieziel, sofern sie toleriert werden. Zu den Risikofaktoren zählen Alter, ungesunde Ernährung, Bewegungsmangel, hoher Salzkonsum, Alkohol- und Tabakkonsum. Die Krankheit verläuft oft asymptomatisch oder verursacht nur unspezifische Kopfschmerzen, Schwindel oder Abgeschlagenheit. Langfristig kann es zu schwerwiegenden Folgeschäden kommen (koronare Herzkrankheit oder Herzinfarkt, Schlaganfall bis hin zur Hirnmassenblutung, Aortendissektion, Nierenversagen, Herzinsuffizienz). Die Behandlung umfasst sowohl nichtmedikamentöse als auch medikamentöse Maßnahmen.