Georges Cuvier: De la philosophie de la nature en Allemagne et en France (1845)
摘要
Der französischeCuvier, Georges (1769–1832) Naturforscher Georges CuvierCuvier, Georges (1769–1832) (23. August 1769 Montbéliard – 13. Mai 1832 Paris) wurde in der württembergischen Enklave Mömpelgard/Montbéliard geboren, studierte von 1784 bis 1788 an der ‚Hohen Karlsschule’ in Stuttgart, führte anschließend als Privatlehrer botanische und zoologische Studien durch, wurde 1795 zum Professor der Zoologie zunächst an den ‚Écoles Centrales‘ in Paris und dann am ‚Collège de France‘ ernannt sowie in Akademien des In- und Auslandes aufgenommen und erhielt 1831 den Titel eines ‚Pair de France‘. Mit seinen Forschungen begründete CuvierCuvier, Georges (1769–1832) die Paläontologie und vergleichende Anatomie, vertrat die Auffassung von dem wiederholten Untergang von Lebewesen in der Erdgeschichte (Katastrophismus), das Konzept einer Korrelation der Organe der Lebewesen sowie der Konstanz der Arten, überprüfte im Auftrag der Regierung die Ausbildungssituation in Frankreich und den Niederlanden und hielt Vorlesungen über die Geschichte der Naturwissenschaften, die posthum in fünf Bänden 1841–45 im Druck erschienen (Histoire des sciences naturelles). Der vielbeachteten Kontroverse zwischen ihm und Étienne Geoffroy Saint-HilaireGeoffroy Saint-Hilaire, Étienne de (1772–1844) (1772–1844) im sogenannten ‚Akademiestreit‘ über die Einheit und Vielfalt der Lebewesen („unité de composition organique“) widmete Goethe eine eingehende Darstellung und Analyse, die 1830 und 1832 in den ‚Jahrbüchern für wissenschaftliche Kritik‘ erschienen.