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Ferdinand Cohn: Goethe und die Metamorphose der Pflanze (1862)

  • Dietrich von Engelhardt

摘要

Ferdinand CohnCohn, Ferdinand Julius (1828–1898) (24.1.1828 Breslau – 25.6.1898 Breslau)Cohn, Ferdinand Julius (1828–1898) studierte seit 1844 in Breslau Naturwissenschaften und besonders Botanik, setzte das Studium, da ihm in Breslau die Promotion wegen seiner jüdischen Herkunft verwehrt war, in Berlin fort, wurde dort 1847 promoviert und 1850 Privatdozent, in welcher Position er 1851 an die Universität Breslau berufen wurde, 1852 wurde er zum Mitglied und 1856 Leiter der botanischen Sektion der ‚Schlesischen Gesellschaft für Vaterländische Kultur’ und nach der Habilitation 1859 zum außerordentlichen Professor und Direktor des Botanischen Museums sowie 1872 zum ordentlichen Professor der Botanik ernannt, 1866 gründete er an der Universität das Pflanzenphysiologische Institut. 1849 erfolgte die Aufnahme in die ‚Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina‘, 1889 in die ‚Preußische Akademie der Wissenschaften‘ und 1895 als korrespondierendes Mitglied in die ‚Académie des Sciences de Paris‘. Seine Forschungen galten der Pflanzenphysiologie, Algen, Pilzen und vor allem Bakterien und ihrer Klassifizierung (1872) und machten ihn zu einem Mitbegründer der Bakteriologie und Mikrobiologie. Ebenso setzte er sich für die Popularisierung der Botanik ein (Die Pflanze in der Kunst, 1898).