Mathias Jacob Schleiden: Goethe als Naturforscher (1867)
摘要
MatthiasSchleiden, Matthias Jacob (1804–1881) Jacob SchleidenSchleiden, Matthias Jacob (1804–1881) (5. April 1804 Hamburg – 23. Juni 1881 Frankfurt a. M.) wandte sich nach einem Jurastudium 1824–1827 und der juristischen Promotion in Heidelberg sowie einer Tätigkeit in Hamburg als Rechtsanwalt seit 1833 in Göttingen zunächst der Medizin, dann in Berlin den Naturwissenschaften und besonders der Botanik zu und wurde 1839 in Jena promoviert, 1840 zum a.o. Professor und 1850 zum Ordinarius und Direktor des Botanischen Gartens ernannt, hielt zugleich Vorlesungen über anthropologische, philosophische und kulturhistorische Themen, folgte 1863 einem Ruf auf den Lehrstuhl für Pflanzenchemie nach Dorpat (heute Tartu) und kehrte bald darauf als Privatgelehrter nach Dresden, dann Darmstadt, Wiesbaden und Frankfurt a. M. zurück. SchleidensSchleiden, Matthias Jacob (1804–1881) wissenschaftliche Leistungen beziehen sich auf die Entdeckung der Zelle als Formelement der Pflanze (Beiträge zur Phytogenesis, 1838), die Morphologie der Pflanzen und – in Kritik unter dem Einfluss des Philosophen Jakob Friedrich FriesFries, Jakob Friedrich (1773–1843) (1773–1843) an der metaphysischen Naturphilosophie (SchellingsSchelling, Friedrich Wilhelm Joseph (seit 1808) von (1775–1854) und HegelsHegel, Georg Wilhelm Friedrich (1770–1831) Verhältnis zur Naturwissenschaft, 1844) – eine induktiv-empirische Grundlegung der Botanik (Grundzüge der wissenschaftlichen Botanik, 1842, 41861) sowie mit öffentlichen Vorträgen (Studien, 1858) die Verbreitung der Naturwissenschaften und naturwissenschaftlichen Bildung, in denen auch immer wieder Goethe zustimmend als Poet und Naturforscher erwähnt wird. SchleidenSchleiden, Matthias Jacob (1804–1881), Mitglied verschiedener in- und ausländischer Akademien, setzte sich für die Evolutionstheorie Charles Darwins (1809–1882)Darwin, Charles (1809–1882) ein und wandte sich mit Publikationen gegen den zeitgenössischen Antisemitismus.