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Hermann von Helmholtz: Über Goethes naturwissenschaftliche Arbeiten (1853)

  • Dietrich von Engelhardt

摘要

HermannHelmholtz, Hermann von (1821–1894) von HelmholtzHelmholtz, Hermann von (1821–1894) (31. August 1821 Berlin – 8. September 1894 Berlin) studierte seit 1838 Medizin in Berlin, wurde 1842 mit einer Arbeit zur mikroskopischen Anatomie (Ursprung der Nervenfasern aus Ganglienzellen) promoviert und nach einer ärztlichen Tätigkeit in der Charité und als Militärarzt 1848 auf den Berliner Lehrstuhl für Physiologie berufen, um nach weiteren Stationen in Königsberg, Bonn und Heidelberg 1871 als Professor für Physik nach Berlin zurückzukehren. HelmholtzHelmholtz, Hermann von (1821–1894) war 1877/78 Rektor der Universität, wurde in verschiedene Akademien aufgenommen und 1883 geadelt. In seinen umfassenden Forschungen und Publikationen behandelte er zentrale Themen der Physik (Energieerhaltungssatz), Physiologie (Nervenleitung), Psychologie (Dreifarbentheorie), Ästhetik (Theorie der Töne) und Philosophie (Erkenntnistheorie der Naturwissenschaften und Medizin), entwickelte technische Geräte (akustischer Resonator) und diagnostische Instrumente (Augenspiegel), war ein Wissenschaftsorganisator, setzte sich für die Freiheit der Wissenschaft sowie mit Emil Du Bois-Reymond (1818–1896)Du Bois-Reymond, Emil (1818–1896) und Rudolf VirchowVirchow, Rudolf (1821–1902) (1821–1902) für einen naturwissenschaftlich und nicht einseitig geisteswissenschaftlich bestimmten Schulunterricht ein, trug schließlich in dieser Perspektive mit populären Vorträgen zur Verbreitung naturwissenschaftlicher Entdeckungen und Theorien bei.