Ernst Haeckel: Die Naturanschauung von Darwin, Goethe und Lamarck (1882)
摘要
ErnstLamarck, Jean-Baptiste de (1744–1829) HaeckelHaeckel, Ernst (im Text auch nur H., 1834–1919) (16. Februar 1834 Potsdam – 9. August 1919 Jena) studierteDarwin, Charles (1809–1882) von 1852–1858 MedizinHaeckel, Ernst (im Text auch nur H., 1834–1919) in Berlin, Würzburg und Wien, wurde 1857 in Berlin mit einer Arbeit über das Gewebe der Flusskrebse promoviert, wandte sich nach kurzer ärztlicher Praxis der vergleichenden Anatomie und Entwicklungsgeschichte zu, habilitierte sich 1861 in Jena und erhielt 1865 das neugegründete Ordinariat für Zoologie. In seinen Forschungen und Publikationen setzte sich HaeckelHaeckel, Ernst (im Text auch nur H., 1834–1919) für die Evolutionstheorie von Charles Darwin (1809–1882)Darwin, Charles (1809–1882) ein, erfand neue Begriffe für die Biologie (Phylogenie, Ontogenie, Ökologie, Chorologie etc.), vertrat das ‚Biogenetische Grundgesetz‘ (Wiederholung der Phylogenese in der Ontogenese), lehnte entschieden und weitbeachtet die wissenschaftstheoretische Begrenzung der Naturerkenntnis durch Emil Du Bois-ReymondDu Bois-Reymond, Emil (1818–1896) (1818–1896) wie ebenso die wissenschaftspolitische Einschränkung der Popularisierung naturwissenschaftlicher Theorien durch Rudolf VirchowVirchow, Rudolf (1821–1902) (1821–1902) ab und entwickelte mit dem ‚Monismus‘ eine naturwissenschaftlich fundierte Weltanschauung (Welträtsel, 1899) mit sozialpolitischen und eugenischen Plädoyers. Mit den Kunstformen der Natur (1899–1904) übte HaeckelHaeckel, Ernst (im Text auch nur H., 1834–1919), selbst Zeichner und Maler, einen großen Einfluss auf den Jugendstil aus.