„Ich liebe das Königtum“ Heinrich Heines Verhältnis zur Monarchie zwischen poetischer Verklärung und politischer Reflexion
摘要
In der Heine-Forschung herrscht kein Mangel an Untersuchungen seiner Beziehungen zur fortschrittlichen Linken des 19. Jahrhunderts: Schier endlos geht es da um Nähe oder Abstand zum Kommunismus, seine Übereinstimmung mit der Lehre von Karl Marx oder auch seine Differenzen zu ihr, aber auch um ihren Lehrer Hegel und dessen aufsässige Gefolgsleute, die Linkshegelianer. Seine Anknüpfung an den Saint-Simonismus ist ebenfalls ein ergiebiges Dauerthema, von den polemischen, doch heiklen Ausfällen gegen Platen und Börne ganz zu schweigen. Doch weitaus geringer fällt das wissenschaftliche Echo auf das immer wieder angestimmte Bekenntnis von Heine aus, er sei „ein Anhänger des Königtums, des monarchischen Prinzips“ (B II, 516), „ein Bekenner der Heiligkeit des Königtums“ (B V, 29).