错误:搜索内容不能为空,请输入英文关键词
错误:关键词超出字数限制,请精简
高级检索

Sarah Deubner: Die Poetik des Übergangs. Funktionen unbelebter Frauenfiguren bei Heinrich Heine. Berlin, Boston: de Gruyter 2022 (Hermea. Neue Folge, Bd. 159). 308 S. € 99,95

  • Robert Steegers

摘要

„Rätselhafte Frauen wandeln durch Heines Werk.“ (S. 1) Mit diesem Satz eröffnet Sarah Deubner ihre 2020 als Dissertation an der Universität Bonn vorgelegte Studie zu den „Funktionen unbelebter Frauenfiguren bei Heinrich Heine“ (so der Untertitel ihrer Untersuchung). Die Kategorie der Unbelebtheit soll dabei „die widersprüchliche Zusammenführung von Leben und Tod“ (S. 1) in der Darstellung dieser Figuren erfassen, die insbesondere die Prosaschriften der 1820er- und 1830er-Jahre „als Statuen, Gemälde, Erinnerungen an Verstorbene, Todkranke, Wiedergängerinnen oder idealisierte ätherische Traumwesen“ (ebd.) bevölkern: die kranke Maria, die Marmorstatue im Garten des elterlichen Schlosses, die am Nervenfieber gestorbene Very und die Tänzerin Laurence in den „Florentinischen Nächten“, die ineinander verwobenen Frauengestalten in „Ideen.