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Eine vergessene Lektüre von Heines Prosa in Spanien: die „Reisebilder“ im Werk von Pío Baroja

  • Isabel Hernández

摘要

Heinrich Heine gehörte immer zu denjenigen Schriftstellern, die, der allgemeinen Tendenz entgegen, ziemlich früh das Interesse von spanischen Lesern und Übersetzern erweckten. Gerade diese Tatsache machte ihn so schnell bekannt, dass er von Anfang an zu einem der umstrittensten Autoren deutscher Sprache wurde. Seine Bedeutung für die spanische Literatur wurde seitdem so groß, dass die Rezeption seines Werks in unserem Land heute noch eingehend analysiert wird. Inzwischen gibt es zahlreiche Studien, welche die Beziehung zwischen dem Düsseldorfer Dichter und der spanischen Literatur sowie die tiefgreifenden Spuren, die er selbst im Werk zahlreicher Dichter des neunzehnten Jahrhunderts hinterlassen hat, detailliert untersuchen, darunter beispielsweise die Dissertationen von María Albert Lasierra, Agnes J. Aregger und Susanne Zantop, welche die Rezeption von Heines Werk bei Bécquer bzw. Larra analysieren, ohne dabei andere, weniger tiefgreifende Studien über seine Rezeption bei Rosalía de Castro oder bei weniger bekannten Dichtern wie Augusto Ferrán zu vergessen.