Rahel Varnhagens Wilhelm-Heinse-Rezeption mit einem Blick auf Heinrich Heine
摘要
„Weißt du, warum ich dir besonders schreibe, mein einziger Vertrauter meiner Gedanken, – wegen Heinse!“, bekennt Rahel Robert (geb. Levin) am 5. Dezember 1808 gegenüber ihrem späteren Ehemann Karl August Varnhagen von Ense. Dem folgen begeisterte Berichte über Wilhelm Heinse und insbesondere über dessen „Briefe aus der Düsseldorfer Gemäldegalerie“, die für Rahels Kunstauffassung prägend sind. In ihrem Berliner Salon trafen sich die verschiedensten Protagonisten ihrer Zeit, was einen produktiven Austausch an Perspektiven und Wissen und nicht zuletzt ihre eigene Kunstbetrachtung anregte.