„Völkerrecht ist kein richtiges Recht. Mehr eine Religion“. Zur literarischen Reflexion auf das ius gentium in Juli Zehs Adler und Engel
摘要
Juli Zeh gilt als Glücksfall für die Rechtswissenschaft und die europäische Rechtskultur der Gegenwart. Als ausgebildete Juristin und mittlerweile ehrenamtlich tätige Verfassungsrichterin des Landes Brandenburg kann sie auf ein profundes Wissen und eine vielfältige Erfahrung zurückgreifen, um – und allererst das macht den Glücksfall aus – rechtspolitische, rechtsoziologische, rechtspsychologische, aber durchaus auch rechtsdogmatische Fragestellungen und Problemlagen in solcherart poetische Reflexionen zu überführen, die die gesellschaftliche Relevanz des Rechts, d.h. dessen Leistungen und Grenzen aufzuzeigen vermögen.