Abschlussreflexion: Medienphilosophiefachdidaktik
摘要
Im Abschnitt zuvor wurde einmal mehr beiläufig auf Kluges Affinität für das Epische Theater von Brecht hingewiesen. Dieser verfolgte selbst eine Art ›Didaktik der Irritation‹, die er auch als experimentell begriff, so dass es bei ihm bereits zu den Rezipient*innen heißt: „Um seinen zerstreuten Zuschauer zu zerstreuen, muß das Theater ihn zuerst konzentrieren“ (Brecht, 1967b, S. 285). Das Spannungsfeld eines ›De-Kon-Zentrierens‹, innerhalb dessen sich die vorliegende Arbeit und ihre medienphilosophiefachdidaktische Konzeption letztlich konstituiert, ist gewiss umstritten. Nicht allein jene hier didaktisch und methodisch beanspruchte ›Verflüssigung‹, sondern ebenso die dafür eingenommene schulpraktische Perspektive auf die aus ihr folgende Gesprächspraxis bzw. auf die jeweils variierenden diskursiven und präsentativen Gestaltungen jener drei Formate Kluges neigen zum Kontroversen, so dass im Folgenden zum Abschluss einige weitere ausgewählte konzeptionelle Aspekte kritisch reflektiert werden sollen.