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Ensemble Learning

  • Stefan Selle

摘要

Nicht nur Menschen leiden unter kognitiven Verzerrungen. Auch Maschinen kann es treffen. Schlechte Daten können zu einem solchen Bias führen. Eine andere Fehlerkomponente des trainierten Modells ist die Varianz. Die beiden Fehleranteile Bias und Varianz lassen sich jedoch nicht gleichermaßen verringern. Mit Hilfe von Ensembles und Techniken wie Bagging oder Boosting ist es aber möglich, zumindest jeweils eine dieser Fehlerkomponenten zu reduzieren. Genau hier setzen Anna und Karl an. Sie benutzen nicht nur ein Modell, sondern trainieren eine Gruppe von Modellen. Diese Gruppe, also das Ensemble, stimmt dann darüber ab, ob ein Passagier die Titanic-Katastrophe voraussichtlich überlebt. Somit bekommen die beiden Trainees neben dem Ergebnis der Klassifizierung auch eine Wahrscheinlichkeit für das Vertrauen in diese Vorhersage. Wenn die zugrundeliegende Methode der Entscheidungsbaum ist, dann lassen sich spezielle Ensembles bilden: Random Forest und Gradient Boosted Trees. Bei der Konstruktion des Random Forest wird bspw. ein Nachteil des einzelnen Entscheidungsbaums ausgenutzt, um einen Wald von Bäumen mit einer großen Modellvariation zu bekommen. Bei den Gradient Boosted Trees wird ein Baumstumpf, also ein schwaches Modell, sukzessive mit Hilfe des Gradientenverfahrens verstärkt. Mit diesen beiden speziellen Ensembles bekommen Anna und Karl schließlich auch Hinweise zu der Wichtigkeit der Attribute der Titanic-Passagiere.