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Biologische, nicht-pharmakologische Verfahren in der Behandlung von Patienten mit therapierefraktären Zwangsstörungen

  • Ulrich Voderholzer,
  • Antonie Rubart,
  • Norbert Kathmann,
  • Angelica Staniloiu,
  • Andreas Wahl-Kordon,
  • Bartosz Zurowski

摘要

Die in diesem Kapitel aufgeführten Verfahren stellen nicht primär eine Alternative zur psychotherapeutischen und pharmakologischen Therapie (Kap.  4 ,  5 und  6 ) dar. Es handelt sich vielmehr um Verfahren, die bei ausbleibender oder unzureichender Wirksamkeit (Therapierefraktärität) augmentativ eingesetzt wurden. Im Unterschied dazu erhält ein beträchtlicher Teil der mit tiefer Hirnstimulation (THS) behandelten Patienten keine pharmakologische Medikation, mithin stellt das Absetzen der Medikation ein nachrangiges Ziel der THS dar. Die hier vorgenommenen Empfehlungen zu den einzelnen Verfahren fußen auf der in Kap.  12 angewendeten Definition von ungenügendem Ansprechen auf Therapie und setzen die Berücksichtigung der Empfehlungen zum Vorgehen bei ungenügendem Ansprechen voraus. In den herangezogenen Studien wurden allerdings unterschiedliche Definitionen für ungenügendes Ansprechen (Therapierefraktärität) verwendet. Im einfachsten Fall handelte es sich lediglich um eine pharmakologische Therapierefraktärität ohne Ausschöpfung psychotherapeutischer Optionen.