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Behandlung bei psychischer und körperlicher Komorbidität

  • Ulrich Voderholzer,
  • Antonie Rubart,
  • Norbert Kathmann,
  • Angelica Staniloiu,
  • Andreas Wahl-Kordon,
  • Bartosz Zurowski

摘要

Für dieses Kapitel erfolgte zusätzlich eine eigene Literaturrecherche über die Literaturdatenbank PubMed mit den Ergebnissen für die Suchworte Zwangsstörung und Komorbidität (OCD+ depression/unipolar affective disorder/bipolar affective disorder/schizophrenia/drug dependency/alcohol dependency/posttraumatic stress disorder/anxiety disorder/eating disorder/tic disorder/body dysmorphic disorder/pathological gambling/trichotillomania/skin picking/autism/personality disorder/epilepsy/genetic syndromes/infection/somatic; Zeitraum der Recherche Februar-April 2021). Komorbidität wird definiert als das Vorhandensein von mehr als einer Erkrankung bei einer Person. Dabei kann es sich um das zusätzliche Vorliegen einer psychischen oder körperlichen Erkrankung handeln. Es wurden, wenn nicht anders hervorgehoben, nur Studien von Erwachsenen (≥ 18 Jahre) eingeschlossen. Es werden weder Aussagen zur Chronologie des Auftretens noch zur Kausalität gemacht, da aussagekräftige Analysen hierzu in den meisten Publikationen fehlen. Es finden sich nicht zu allen komorbiden Störungen, die auftreten, Empfehlungen, da trotz erheblicher Prävalenz teilweise keine oder nur Studien von geringer Qualität vorliegen. Patienten mit Zwangsstörungen haben eine hohe Komorbidität (>50 %) mit anderen psychischen Erkrankungen (Brakoulias et al., 2017). Bez. der Behandlung komorbider psychischer Störungen wird grundsätzlich auf entsprechende andere Leitlinien zu den jeweiligen psychischen Störungen verwiesen.