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Laparoskopische Appendektomie

  • Franziska Köhler,
  • Armin Wiegering,
  • Michael Meir

摘要

Die akute Appendizitis ist der häufigste abdominalchirurgische Notfall. Das Lebenszeitrisiko für die Entstehung einer Appendizitis wird in der westlichen Welt mit 8,6 % für Männer und 6,7 % für Frauen angegeben. Gehäuft tritt die akute Appendizitis in der zweiten bis dritten Lebensdekade auf. Seit der Einführung der Laparoskopie in den 1980er-Jahren haben unzählige Studien und eine Cochrane-Analyse gezeigt, dass die laparoskopische Appendektomie der offenen Appendektomie zu bevorzugen ist. So weisen die beiden Verfahren ein ähnliches Risikoprofil auf, jedoch führt die laparoskopische Appendektomie zu einer Reduktion der postoperativen Schmerzen und ermöglicht eine schnellere Rekonvaleszenz. Andererseits treten nach laparoskopischen Appendektomien etwas häufiger intraabdominelle Abszesse postoperativ auf. Die akute Appendizitis lässt sich in die einfache, unkomplizierte Form und die komplizierte Form unterteilen. Gegen die Hypothese, dass die Appendizitis eine progrediente Erkrankung darstellt, die von der unkomplizierten in die komplizierte Form voranschreitet und letztlich zur Perforation und Peritonitis führt sprechen aktuelle Studien, die vermuten lassen, dass die einfache und die komplizierte Appendizitis unterschiedlichen Ursprungs sind. Die einfache Form beschreibt eine ulzerophlegmonöse Entzündung, die unter antibiotischer Therapie prinzipiell reversibel ist. Die komplexe Appendizitis beinhaltet eine gangräneszierende Entzündung der Appendix, die zur Perforation, Abszessausbildung und Peritonitis führen kann und einer operativen Therapie bedarf.