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Minimalinvasive (laparoskopische und robotische) Pankreatoduodenektomie

  • Ulrich Wellner,
  • Tobias Keck

摘要

Die minimalinvasive Pankreatoduodenektomie (MIPD) in der laparoskopischen (LPD), robotischen (RPD) oder einer Hybrid-Technik (HLPD, HRPD) ist derzeit nur in wenigen Kliniken etabliert. Das Verfahren ist im Vergleich zur minimalinvasiven Pankreaslinksresektion durch eine komplexe Rekonstruktionsphase charakterisiert, welche ein hohes Maß an Fertigkeiten erfordert. Es gibt bisher wenig Daten zum Einsatz der minimalinvasiven Pankreaskopfresektion als operatives Routineverfahren in der Breite, jedoch liegen erste randomisierte Studien aus spezialisierten Zentren vor, welche Vorteile hinsichtlich des perioperativen Verlaufs demonstrieren. In einzelnen Studien konnte der Anteil an komplettierter adjuvanter Chemotherapie und der frühere Zugang zur Chemotherapie nach minimalinvasiver Operation des Pankreaskarzinoms demonstriert werden. Die langfristigen onkologischen Ergebnisse der minimalinvasiven Technik scheinen denen der offenen Technik auf noch limitierter Datenbasis mindestens gleichwertig. Die Lernkurve liegt nach derzeitigen Schätzungen bei etwa 40 Eingriffen und der empfohlene jährliche Case Load bei mindestens 20 MIPD 1, was einen Einsatz außerhalb von High-Volume-Zentren fragwürdig macht. Beobachtungsstudien belegen, dass der Einsatz im Low-Volume-Setting zu einer erhöhten Morbidität und Mortalität führt 2.