Lesen 4.0 – Drei Thesen zu den Veränderungen des Lesens und den sich daraus ergebenden Implikationen
摘要
In ihrem im Jahr 2020 erschienenen Beitrag kontrastierte Cornelia Rosebrock das Sachtextlesen im Internet mit dem Printlesen von Literatur. Sie schärfte damit Lesehaltungen und -erfordernisse in beiden prototypischen Lesesituationen, zwischen denen sich ein Kontinuum spannt, und ging auf lesedidaktische Konsequenzen ein. Diese Gegenüberstellung, die im Werk von Cornelia Rosebrock nicht zum ersten Mal erfolgte, hilft dabei, verschiedene Zielbereiche der Lesedidaktik vor Augen zu führen. Das gilt insbesondere in Zeiten des Umbruchs, wie wir ihn gegenwärtig beim Lesen erleben und wie ihn Cornelia Rosebrock (2020) als Anlass der Gegenüberstellung nicht zufällig gewählt hat.