Spiritual/Existential Care interprofessionell schulen – Methodik an einem Beispiel der Schulung von Mitarbeitenden des Evangelischen Krankenhauses Alsterdorf im Kloster Nütschau
摘要
Die Herausforderungen der Kursleitung zur Umsetzung eines neuen Weiterbildungsformates sind zahlreich. In diesem Beitrag sollen Ideen und Anregungen an einem Beispiel aufgeführt werden, wie sich Inhalte von SpECi vermitteln lassen. Dieses Curriculum ermöglicht Teilnehmenden, ihrer eigenen Spiritualität näherzukommen und darin neue Facetten zu entdecken. Trotz der Kürze dieses Formates, zeigte die praktische Umsetzung eine hohe Wirksamkeit in der Auseinandersetzung mit den eigenen spirituellen Anteilen der Teilnehmenden, welche durch die Resonanz von der jeweiligen Gruppe weiter vertieft werden konnten. Im Laufe dieser gemeinsamen Woche war eine zunehmende Sprachfähigkeit der Teilnehmenden zu ihrer eigenen Spiritualität wahrzunehmen. Wo zu Beginn der Weiterbildung noch nach Worten gerungen wurde, war in den letzten Tagen schon eine zunehmende „Geübtheit“ und eine damit verbundene Zufriedenheit der Teilnehmenden in der Wortwahl zu Beschreibungen ihrer Gefühle zu beobachten. Die Erweiterung ihrer eigenen Gedanken und Gefühle um die Ressourcen der resonierenden Personengruppe, eröffnete den Teilnehmenden ganz neue Optionen für ihre eigene Erfahrungswelt. Teilnehmende haben durch dieses Weiterbildungsformat die Möglichkeit mit anderen Personen in Verbindung zu treten, durch dieses in Verbindung sein, können sich ganz neue Zwischen-Räume des Möglichen eröffnen, dieses Phänomen finden wir in Texten von Martin Buber in vielerlei Hinsicht wieder. Welche Erkenntnisse die Teilnehmenden aus diesem Austausch und aus den Zeiten in denen sie sich mit sich selbst befassen können, schöpfen, lässt sich nicht bestimmen. Aus den Rückmeldungen der bislang durchgeführten Weiterbildungen, habe ich viel positive Resonanz erleben dürfen und ich habe eine große Zuversicht, dass SpECi vielen Personen in der Annäherung an ihre eigene Spiritualität helfen kann. The course management’s challenges to implement a new training format are numerous. The intension of this article is to give a concrete example and to provide ideas and suggestions, on how the contents of SpECi can be transferred. This curriculum offers participants the opportunity of coming closer to their own spirituality and therein discovering new facets. In spite of the briefness of this format, the practical implementation showed a high level of effectiveness in dealing with the participants’ own spiritual aspects of their personality, which could be deepened even further through the respective group’s response. Over the course of this week together, the participants‘ increasing ability to speak about their own spirituality was noticeable. Where there was a struggle for words at the beginning of the training, in the last few days an increasing satisfaction of the participants in the choice of words to describe their feelings could be observed. Expanding their own thoughts and feelings to include the resources of the resonating group of people opened up completely new options for the participants for their own world of experience. Through this training format, participants have the opportunity to get in touch with other people. Being in touch with this can open up completely new intermediate spaces of possibility. We find this phenomenon reflected in many ways in texts by Martin Buber. It is impossible to determine what insights the participants gain from this exchange and from the times in which they can deal with themselves. From the feedback from the further training courses that have been carried out so far, I have experienced a lot of positive feedback and I have great confidence that SpECi can help many people approach their own spirituality.