Die Pharmakokinetik betrifft die quantitative Auseinandersetzung des Körpers mit einem zugeführten Wirkstoff, was im Wesentlichen die Vorgänge der Resorption, Metabolisierung und Elimination umfasst („Was macht der Körper mit dem Medikament?“). Die Pharmakodynamik betrifft die Wirkung von Medikamenten am Erfolgsorgan („Was macht das Medikament im Körper?“). Während die Pharmakodynamik einer Messung nur schlecht zugänglich ist und im Fall der ASMs oft von subjektiven Schilderungen von zentralnervösen Störwirkungen abhängt, sind pharmakokinetische Parameter meist objektiv bestimmbar (Patsalos und St. Louis 2018; Patsalos 2022). Viele anfallssuppressive Medikamente unterliegen einem komplexen Metabolismus und haben selbst enzyminhibierende oder -induzierende Effekte. Bei komplexen Epilepsien sind häufig Kombinationstherapien notwendig, die eine sehr gute Kenntnis der Pharmakokinetik und damit möglicher Wechselwirkungen der ASMs untereinander sowie pharmakodynamischer Aspekte voraussetzen.

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Pharmakokinetische und pharmakodynamische Aspekte

  • Günter Krämer,
  • Bernhard J. Steinhoff

摘要

Die Pharmakokinetik betrifft die quantitative Auseinandersetzung des Körpers mit einem zugeführten Wirkstoff, was im Wesentlichen die Vorgänge der Resorption, Metabolisierung und Elimination umfasst („Was macht der Körper mit dem Medikament?“). Die Pharmakodynamik betrifft die Wirkung von Medikamenten am Erfolgsorgan („Was macht das Medikament im Körper?“). Während die Pharmakodynamik einer Messung nur schlecht zugänglich ist und im Fall der ASMs oft von subjektiven Schilderungen von zentralnervösen Störwirkungen abhängt, sind pharmakokinetische Parameter meist objektiv bestimmbar (Patsalos und St. Louis 2018; Patsalos 2022). Viele anfallssuppressive Medikamente unterliegen einem komplexen Metabolismus und haben selbst enzyminhibierende oder -induzierende Effekte. Bei komplexen Epilepsien sind häufig Kombinationstherapien notwendig, die eine sehr gute Kenntnis der Pharmakokinetik und damit möglicher Wechselwirkungen der ASMs untereinander sowie pharmakodynamischer Aspekte voraussetzen.