Rahmenfaktoren des österreichischen Gesundheitssystems
摘要
Im österreichischen Gesundheitssystem erfolgte 2013 eine Gesundheitsreform mit Implementierung eines nationalen partnerschaftlichen Zielsteuerungssystems, das verschiedene Qualitätsziele und einen Maßnahmenkatalog umfasst. Die damit einhergehende Qualitätsstrategie basiert auf einer bundeseinheitlichen Ergebnisqualitätsmessung aus Routinedaten (A-IQI) und anlassbezogenen Peer-Review-Verfahren. Aus diesen werden z. T. nationale Verbesserungsmaßnahmen abgeleitet, die sowohl Strukturen als auch Prozesse betreffen. Es werden spezifische Bundesqualitätsstandards formuliert, z. B. zur Brustkrebs-Früherkennung, Behandlung hüftnaher Frakturen bei zuvor oral antikoagulierten Patienten, die schrittweise erweitert werden. Des Weiteren wurden Mindestanforderungen an QM-Systeme festgelegt und eingeführt. Nächste Schritte umfassen u. a. die Ausweitung der Ergebnisqualitätsmessung auf den ambulanten sowie sektorenübergreifenden Bereich sowie integrierte Versorgungspfade, z. B. für den Schlaganfall.