Historie und Entwicklung
摘要
Auslöser für die wachsende Bedeutung des klinischen Risikomanagements war der IOM-Report (USA) aus dem Jahre 2000, der aufgrund von Schätzungen an vermeidbaren Todesfällen und Patientenschäden einen dringenden Handlungsbedarf signalisierte. Weltweit entstanden Initiativen und Organisationen zur Verbesserung der Patientensicherheit. Es wurden bestehende Kompetenzmodelle genutzt und neue Konzepte entwickelt, um insbesondere die organisatorischen Abläufe sowie die interpersonalen Kompetenzen, wie Führung und Teamarbeit, zu verbessern. Die Rolle des Patienten hat sich ebenfalls deutlich gewandelt, hin zu einem zunehmend informierten und aktiven Patienten, der an den Entscheidungen über seine Krankheit im Sinne eines gesundheitskompetenten „Health Literate“ teilhaben möchte. Dies hat auch Auswirkungen auf die Ausgestaltung eines patientenzentrierten klinischen Risikomanagements, in dem der Patient einen aktiven Part einnehmen kann.